Kleinfeld-Herren der Tollwut siegen gegen Espenau und Marburg

(tba) Am Wochenende fand in Frankfurt der vorletzte Doppelspieltag der Floorball-Regionalliga auf dem Kleinfeld statt. Das Herrenteam des TSV Tollwut Ebersgöns musste gegen die SV Espenau Rangers (Kassel) und die Marburger Elche antreten. Beide Begegnungen wurden von den Tollwütigen relativ klar gewonnen. Während die Rangers gegen Ebersgöns gut mithalten konnten und lediglich im Abschluss nicht ganz so erfolgreich waren – das Spiel endete 12:7 (9:4/3:3) – konnten die Elche nur phasenweise Akzente setzen, so dass die Partie mit 17:8 (8:4/9:4) an den TSV ging. In der Tabelle bleibt Tollwut Ebersgöns zweiter hinter Ligaprimus Erlensee – der zweite Rang ist ihnen aber nicht mehr streitig zu machen.

Zu Beginn der Begegnung Tollwut Ebersgöns gegen die Espanau Rangers, war es der TSV, der den besseren Start erwischte. Schnell führte er mit 3:0 (Tore: Anton Hautzel, Marius Herrmann, Florian Beppler-Alt). Doch hiernach war Schluss mit der Dominanz der Tollwütigen und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem nicht nur Chancen auf beiden Seiten herausgespielt wurden, sondern auch Tore. Nach knapp 15 Minuten stand es 7:4 zugunsten der Ebersgönser, die in Anton Hautzel, Adrian Stein, Marius Herrmann und Marvin Seim ihre Torschützen hatte. Bis zur Pause konnte sich allerdings dann nur noch die Tollwut durchsetzen, die noch zwei Treffer durch Marius Herrmann und Marvin Seim zum 9:4 erzielte.

Auch nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams gleichwertig auf. Dies spiegelte sich ebenfalls in der Torbilanz wider: drei Treffer für Espenau und drei Treffer für Ebersgöns (Adrian Stein, Marius Herrmann und Marvin Biedermann) beendeten die Partie. Dies bedeutete letztendlich ein 12:7 Sieg für die Tollwütigen.

Die Marburger Elche waren in der nächsten Partie Gegner des TSV. Die Elche präsentierten sich kämpferisch, laufstark und athletisch, während die Tollwut technisch besser agierte und eingespielter wirkte. Das Match selbst zeigte die typischen zwei „Gesichter“ auf, die das Spiel der Ebersgönser seit langem prägen: gute Kombinationen, viele Einschussmöglichkeiten, Effektivität bei den Torschüssen; und –bei ordentlicher Führung – zwei Gänge zurückschalten, riskante Einzelaktionen, harmlose Schüsse, und so den Gegner stark machen. Gerade gegen die Marburger fiel dies besonders auf. Bis zur 8. Minute führte der TSV durch 2x Anton Hautzel, 2x Henry Fischer, Adrian Stein, Marius Herrmann und Marvin Seim mit 7:0. Dann lehnten sich die Ebersgönser ein wenig zurück und ermöglichten so vier Tore hintereinander für die Elche. Lediglich der letzte Treffer vor der Pause zum 8:4 durch Marius Herrmann blieb wieder den Tollwüten vorbehalten.

Nach der Halbzeitpause zeigte sich das Phänomen erneut: Tollwut Ebersgöns baute seinen Vorsprung  auf 12:4 aus (Marvin Biedermann, Marius Herrmann, Florian Beppler-Alt und Anton Hautzel), ließ dann aber die Marburger gewähren, die sich mit vier weiteren Treffern bedankten – 12:8. Spieler-Trainer und Kapitän Florian Beppler-Alt zog die Reißleine und nahm eine Auszeit. Diese bewies im Anschluss seine Wirkung, denn bis zum Ende der Partie spielte nur noch die Tollwut, die durch Tore von Marvin Biedermann, Adrian Stein, Henry Fischer, Anton Hautzel und Marius Herrmann das Ergebnis auf 17:8 hochschraubte.

 

In der Tabelle liegt die Tollwut vor dem Finaltag am 16 Februar gefestigt auf Rang zwei. Diesen Platz kann ihnen kein Team mehr nehmen – lediglich nach oben kann es noch gehen und das wollen die Ebersgönser selbstverständlich versuchen, denn: noch sind sie der Meister und sie wollen diesen Titel verteidigen.

Für Tollwut Ebersgöns spielten: Im Tor Klaus Keller und Yannis Röhrig; auf dem Feld Marvin Seim (4 Tore/3 Assists/0 Strafminuten), Marius Herrmann (6/4/0), Sami Brachtel (0/4/0), Laura Zörb (0/4/0), Henry Fischer (4/0/2), Florian Beppler-Alt (2/1/0), Marvin Biedermann (3/3/0), Adrian Stein (4/4/0) und Anton Hautzel (6/2/0).

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