Pokal-Aus für Tollwut Ebersgöns in Leipzig

(tba) Vergangenen Samstag reiste die Herrenmannschaft des TSV Tollwut Ebersgöns nach Leipzig, um in der zweiten Runde des Floorball-Deutschland-Pokals gegen den SC DHfK Leipzig anzutreten. Wie die Tollwut auch, spielt der „Sport-Club Deutsche Hochschule für Körperkultur Leipzig“ in der zweiten Bundesliga, allerdings in der Staffel Süd/Ost. Auf ein überragend gutes erstes Drittel (4:0) folgten zwei vergleichsweise  schwache Drittel (2:6; 1:3), die in einer 7:9 Niederlage endeten.

 

Das Spiel begann mehr als positiv für die Ebersgönser. Gegen den unbekannten aber stark eingeschätzten Gastgeber aus Leipzig spielten sie optimal in der Verteidigung und kamen zudem zu vielversprechenden Chancen. Die Gastgeber schienen zunächst überrascht und wussten nicht recht, wie sie gegenhalten sollten. Somit war es die Tollwut, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte und in der zweiten Minute durch Anton Hautzel den Führungstreffer zum 1:0 erzielte. Danach spielten die Ebersgönser ihr Spiel munter weiter und kreierten immer wieder vielversprechende Konter, die allerdings erst in der 17. Minute wieder in etwas Zählbares umgemünzt werden konnten. Diesmal war es Daniel Schindler, der auf Zuspiel von Marius Herrmann die Führung auf 2:0 ausbaute. Kurz vor Ende des ersten Drittels musste ein Leipziger wegen Bodenspiels für zwei Minuten auf die Strafbank. Die daraus resultierende Überzahl nutzten die Tollwütigen binnen Sekunden durch einen Treffer von Lian Rau auf Pass von Anton Hautzel zur 3:0 Führung. Weniger als eine Minute vor dem Pausenpfiff klingelte es erneut im Kasten des Sport-Clubs. Diesmal war es Luca Rau, der von Martin Meyer angespielt wurde und zum 4:0 verwandelte.

 

Eigentlich nahm sich die Tollwut vor, an die Leistung aus dem ersten Drittel anzuknüpfen, um das Spiel in die richtige Richtung zu lenken, doch leider gelang dies in diesem Spielabschnitt überhaupt nicht mehr. Die Leipziger hingegen änderten ihre Taktik, um der Tollwut etwas entgegensetzen zu können und stellten auf zwei Blöcke um. Mit Erfolg, denn die nun leider viel zu breitgefächerte Abwehr des TSV eröffnete dem Sport-Club immer häufiger große Lücken, die die Gastgeber problemlos ausnutzten. Somit war es nicht verwunderlich, dass bis zur siebten Minute der Ball dreimal den Weg ins Tor der Tollwut fand. 4:3 hieß der neue Zwischenstand, ehe Martin Meyer ein Zuspiel von Lian Rau zum 5:3 ins Tor stocherte. Dennoch war von Spielkontrolle aus Sicht der Ebersgönser nichts mehr zu sehen. Die Hausherren hingegen standen weiterhin gut im Spiel und ließen die Tollwut oftmals nur zuschauen. Bis zur 15. Minute gelang es Leipzig, das Spiel auf 5:6 zu drehen. Abschließend waren es dann nochmal die Tollwütigen, die den Ausgleichstreffer zum 6:6 bejubelten. Torschütze hierbei war Anton Hautzel auf Pass von Marius Herrmann. Letztlich verschenkte der TSV binnen eines Drittels die Vier-Tore-Führung und musste im Schlussdrittel nochmal bei null anfangen.

 

Der letzte Spielabschnitt ging sehr ruppig von statten. Insgesamt fünf Zeitstrafen sorgten für wenig Spielfluss und gestaltete die Begegnung für die Zuschauer wenig ansehnlich. Während der SC DHfK noch drei Mal das Tor traf, war es auf Seiten der Ebersgönser lediglich Luca Rau, der eine Vorlage seines Bruders Lian zum zwischenzeitlichen Anschluss verwandelte. Somit lautete der Endstand 7:9 aus Sicht der Tollwut, sodass der Pokal für den Dorfverein in der zweiten Runde endete.

Rückblickend war es ein sehr ärgerliches Spiel, aus dem die Tollwütigen jedoch einiges lernen konnten. Als nächstes steht für den TSV Tollwut Ebersgöns ein Auswärtswochende im hohen Norden an. Hier treffen sie am Samstag, 26.10., auf die Baltic Storms aus Kiel und am Sonntag auf Blau-Weiß Schenefeld aus Hamburg.

 

 

Für den TSV Tollwut Ebersgöns spielten Anton Hautzel (2 Tore/1 Vorlage/0 Strafminuten), Marius Herrmann (0/2/0), Daniel Schindler (1/0/2), Noah Kolodziej (0/0/0), Felix Meyer (0/0/2), Paul Günther (0/0/0), Luca Rau (2/0/2), Lian Rau (1/2/0), Martin Meyer (1/1/0), Laura Zörb (0/0/0), Theresa Beppler-Alt (0/0/0), Björn Schmidt (0/0/5) und Torhüter Alexander Knoop. 

 

Das Bild zeigt Anton Hautzel (Nr.98 schwarzes Trikot) beim Torschuss zum 1:0. 

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