Tollwut Ebersgöns testete beim Renew-Cup

(tba) Vergangenes Wochenende fand in Holzbüttgen der zweitägige Renew-Cup statt, ein hochklassiges Vorbereitungsturnier für alle Floorball-Partnervereine, die von der Renew-Group (Unihoc/Zone) unterstützt werden. Das Teilnehmerfeld des Turniers bestand aus zehn Teams, von denen drei in der ersten Bundesliga und sechs in der zweiten Bundesliga spielen. Außerdem war mit den Niederlanden ein Nationalteam vertreten. Die Teams wurden in zwei Gruppen mit je fünf Teams aufgeteilt, die in der Vorrunde zunächst jeder gegen jeden spielten.

 

Der TSV Tollwut Ebersgöns war als Teilnehmer der 2. Bundesliga somit auch eingeladen und bestritt die Vorrunde in Gruppe B.

 

Nach der intensiven Vorbereitung sollte dieses Turnier kurz vor Start der neuen Runde den Ebersgönsern als Standortbestimmung dienen. Leider mussten die Tollwütigen an diesem Wochenende urlaubs- und verletzungsbedingt mit Leon Bink, Anton Hautzel, Felix Meyer, Björn Schmidt und Marius Herrmann sowie den zweiten Keeper Klaus Keller gleich auf sechs Stammspieler verzichten. Henry Fischer – Jugendspieler U17, ohne Großfelderfahrung – wurde kurzfristig nachnominiert, sodass sich der ausgedünnte Kader auf zehn Feldspieler (zwei Blöcke) und einen Torhüter beschränkte.

 

Die Tollwut startete das Turnier in ihrer Gruppe gegen die Ligakonkurrenten Dümptener Füchse. Das Match gestaltet sich meist sehr ausgeglichen und beide Teams lagen Mal in Führung. Am Ende der Begegnung waren es allerdings die personell deutlich überlegenen Füchse, die das Spiel mit 4:5 für sich entscheiden konnten. Torschützen für die Tollwut waren hierbei zweimal Lian Rau, Luca Rau und Laura Zörb.

Nach einer kurzen Pause ging es in die zweite Partie des Tages gegen die holländische Nationalmannschaft. Auch hier gestaltete sich ein relativ ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams mal die Nase vorn hatten. Leider gelang es den Tollwütigen auch diesmal nicht, bis zum Schluss die Konzentration hochzuhalten, so dass sie sich erneut mit 4:5 geschlagen geben mussten – Torschützen für den TSV: Paul Günther, Noah Kolodziej, Theresa Beppler-Alt und Lian Rau.

 

Im letzten Spiel des ersten Turniertages trafen die Ebersgönser auf die Red Devils Wernigerode, die seit Jahren unter den ersten fünf der 1. Bundesliga verweilen. Die Ebersgönser mussten sich auf ein sehr ballsicheres, schnelles Spiel des Gegners einstellen und viel Wert auf die Defensive legen. Die Begegnung startete gut für die Tollwütigen. Entgegen der Erwartungen konnten sie über weite Strecken gut mitspielen und auch selbst den Ball in den Reihen laufen lassen. In der Defensive wurde konzentriert und kompakt verteidigt, sodass die Red Devils vor dem Tor meist wenig Raum hatten. Luca Rau konnte drei Tore für den TSV erzielen, doch machte sich die jahrelange Erfahrung der Teufel in der höchsten deutschen Spielklasse gerade im Umschaltspiel und in der Einleitung des Gegenangriffs immer wieder bemerkbar. Nach einem kräfteraubenden Spiel mit viel Kampf und Laufbereitschaft der Tollwütigen, stand nach Abpfiff ein überaus respektables 3:3 auf der Anzeigetafel, ein Ergebnis, dass einen gelungenen Abschluss des ersten Turniertages bildete.

 

Im letzten Gruppenspiel am nächsten Morgen trafen die Tollwütigen auf die Gastgeber DJK Holzbüttgen, ebenfalls ein Team aus der 1. Bundesliga. Wie schon in der letzten Partie am Vortag konnte die Tollwut über weite Strecken gut mitspielen und Torchancen erarbeiten. Allerdings machte sich im Laufe der Begegnung der Kraftaufwand des Vortages bei den Ebersgönsern bemerkbar. Mit werdender Zeit wurden ihre Beine müder und Holzbüttgen hatte mehr erfolgsversprechende Spielanteile. Mit 1:3 ging das Match an die Gastgeber. Torschütze des Ehrentreffers von Seiten des TSV war erneut Luca Rau.

 

Somit landete der TSV Tollwut Ebersgöns nach der Gruppenphase auf dem fünften Platz.

 

Im letzten Spiel wartete nun der Fünftplatzierte aus der Gruppe A, die Black Wolves aus Dessau – Aufsteiger der zweiten Bundesliga Süd/Ost.  Auf dem Papier waren die Ebersgönser in dieser Begegnung die Favoriten und die Tollwütigen wollten deshalb nochmal alles geben und die letzten Reserven freilegen, um ihrer Rolle gerecht zu werden. Die Umsetzung gestaltete sich über weite Strecken der Begegnung geordnet, sodass die Tollwut immer wieder zu vielversprechenden Torchancen kam und der Ball bis zum Ende des Spiels fünf Mal den Weg in das Dessauer Tor fand (2x Daniel Schindler, Theresa Beppler-Alt, Luca Rau, Lian Rau). Torhüter Alexander Knoop im Tor des TSV hingegen musste lediglich drei Mal hinter sich greifen, sodass die Partie mit 5:3 gewonnen wurde und Platz neun des Turniers erreicht wurde.

Auch wenn das Turnier das Ziel der Standortbestimmung verfehlt hat, konnte das Team der Tollwut wertvolle Erkenntnisse für die kommende Saison mitnehmen. Vor allem im Defensivbereich  wurde gut gearbeitet, was die erzielten Ergebnisse vor allem gegen die höher klassierten Teams zeigen.

 

Saisonstart des TSV Tollwut Ebersgöns in der zweiten Floorball Bundesliga Nord/West ist der 21. September auswärts gegen die Füchse aus Dümpten; das erste Heimspiel folgt am 29.09. um 14:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Kirch-/Pohl-Göns – zu Gast wird der BSV Roxel sein.

 

 

Für den TSV Tollwut Ebersgöns spielten beim Renew Cup: Luca Rau (6 Tore/ 2 Vorlagen/ 2 Strafminuten), Lian Rau (4/3/4), Martin Meyer (0/3/2), Florian Beppler-Alt (0/1/0), Theresa Beppler-Alt (2/1/0), Henry Fischer (0/0/0), Paul Günther (1/1/0), Daniel Schindler (2/1/0), Noah Kolodziej (1/1/0), Laura Zörb (1/0/2) und Torhüter Alexander Knoop.

Vor jedem Spiel schwört sich das Herrenteam von Tollwut Ebersgöns auf den Gegner ein, um motiviert und leidenschaftlich das Beste gegen den Widersacher zu zeigen.

Tollwut Ebersgöns musste in der Gruppenphase des Renew-Cups auch gegen das niederländische Nationalteam antreten. Zwar ging die Partie letztlich mit  4:5 an Holländer, doch der TSV konnte gegen das Nationalteam mehrfach Ausrufezeichen setzen, wie hier in der Spielszene, in der Tollwut-Spieler Lian Rau beim Torschuss dem gegnerischen Keeper keine Chance lässt und erfolgreich einnetzt.

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