Tollwut Herren starten am Sonntag in die neue Saison

(tba) Für die Herrenmannschaft des TSV Tollwut beginnt am jetzigen Sonntag die neue Saison. Das Team spielt in zwei verschiedenen Ligen: Auf dem Großfeld (fünf Feldspieler und Torhüter) in der 2. Bundesliga Nord/West und auf dem Kleinfeld (drei Feldspieler und Torhüter) in der Regionalliga Hessen. Am Sonntag beginnt die Kleinfeldsaison. Die Tollwütigen haben an diesem Doppelspieltag Heimvorteil, da dieser in der MZH Kirch/Pohl-Göns ausgetragen wird. Hier treffen sie um 10:00 Uhr auf die Espenau Rangers und um 15:00 Uhr auf die Frankfurt Falcons. Die Mannschaft der Tollwütigen wurde in der letzten Saison Meister auf dem Kleinfeld und gilt auf jeden Fall wieder zum Favoritenkreis der Liga. Ob sie ihren Titel verteidigen können, bleibt allerdings ungewiss, da die Vorbereitung aufgrund von Urlauszeiten und Verletzungssorgen nicht unbedingt als gelungen bezeichnet werden darf. Zudem ist unklar, inwieweit sich die Konkurrenz weiterentwickelt hat. Sehr klare Vorstellungen hat hingegen Kleinfeld-Spielertrainer Florian Beppler-Alt, der neben den etablierten Damen und Herren, die es letztes Jahr bis zum Deutschen-Vize Meister geschafft haben, zumindest im Regionalligabetrieb den Jugendspielern eine Chance geben möchte, die momentan regulär in der U17 spielen, im nächsten Jahr aber offiziell zu den Herren stoßen. Mit Sami Brachtel, Henry Fischer und Claudius Götz soll, wenn möglich, immer ein kompletter Jugendblock das System der Herren unterstützen. Zudem werden Lukas Englert, Adrian Stein und Marvin Seim in bestehende Herrenblöcke eingebaut. Auch der erst 14-jährige Torhüter Yannis Röhrig soll Spielzeiten bekommen, um in wenigen Jahren den jetzt 52-jährigen Torhüter Klaus Keller adäquat ersetzen zu können. Hinter der Idee steckt – da die Unterschiede zwischen Jugend- und Herrenspielbetrieb immens sind – die Halbstarken schon jetzt an Tempo, Ausdauer, Technik und Taktik der Herren heranzuführen, damit sie in der Saison 2020/2021 schnell Fuß fassen können. Zudem steht Laura Zörb, neben Theresa Beppler-Alt die zweite Dame im Herrenteam der Tollwut, nach einem Jahr Kleinfeldpause dem Team wieder zur Verfügung; dafür wird Andreas Kattenberg in dieser Saison wohl nicht mitwirken können, da er im Fußball zeitlich zu sehr eingespannt ist. Letztlich, so Beppler-Alt, soll das Kleinfeldteam wieder unter die ersten beiden Mannschaften der Regionalliga kommen, um an der Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften teilnehmen zu können, denn nach dem dritten Platz in der Saison 2017/2018 und dem zweiten Platz in der vergangenen Saison will das Team erneut angreifen und den ersehnten Titel des Deutschen Meisters nach Ebersgöns holen. Bis dahin ist allerdings ein weiter, steiniger Weg.

Der Großfeldkader der Tollwütigen, Prunkstück der Floorballabteilung des TSV Ebersgöns, hat sich im Vergleich zur letzten Saison nicht verändert. Alle 14 Feldspieler sowie beide Torhüter stehen dem Spieler-Trainer-Duo Felix und Martin Meyer wieder zur Verfügung. Mit Bonn ist der Ligaprimus der letzten Saison in die 1. Bundesliga aufgestiegen, dafür ergänzt der Erstliga-Absteiger „Blau-Weiß 96 Schenefeld“ das Mannschaftsbild der zweiten Bundesliga Nord-West. Ob der dritte Platz der Tollwütigen in der letztjährigen Aufstiegssaison in dieser Spielzeit wieder erreicht werden kann, ist ungewiss, doch das Team möchte sich im oberen Tabellendrittel etablieren. Ein Aufstieg in die 1. Bundesliga wird zumindest zurzeit nicht angestrebt und wäre für das noch junge Team der Ebersgönser verfrüht und zu teuer. Da die Saison auf dem Großfeld erst am 21. September auswärts gegen die Dümptener Füchse beginnt, besteht die Hoffnung, dass alle Verletzte bis dahin wieder fit sind und sich die komplette Mannschaft noch einige Trainingseinheiten einspielen kann. Dies ist umso wichtiger, da die beiden Fünferblöcke neuformiert wurden. Im ersten Block werden Theresa Beppler-Alt und ihr Bruder Florian die Abwehr bilden. Martin Meyer wird die Position des Centers einnehmen und auf den Flügeln wirbeln die Zwillinge Lian und Luca Rau. Die zweite Reihe soll sturmtechnisch von Anton Hautzel und Noah Kolodziej angeführt werden. Altbewehrt in diesem Block ist Marius Herrmann als Center, während Felix Meyer und Leon Bink die Abwehrarbeit leisten sollen. Mit Laura Zörb, Paul Günther, Björn Schmidt und Daniel Schindler stehen erfahrene Feldspieler bereit, die die beiden Blöcke ergänzen. Torhüter des Teams werden wieder Alexander Knoop und Klaus Keller sein, wobei Keller, der bei Heimspielen auch Hallensprecher ist, nur im Bedarfsfall eingesetzt wird. Dass das Großfeldteam auch U17-Spieler einsetzt, ist bis dato nicht geplant, da die Jugendspieler in dieser Saison und in ihrer Altersklasse erst einmal Erfahrungen auf dem Großfeld sammeln müssen. Wenn nötig wird vor allem Sami Brachtel favorisiert, der das Herrenteam in der letzten Saison bei den Deutschen Meisterschaften schon unterstützen durfte und ein großartiges Turnier spielte.

Im Pokal von Floorball Deutschland muss das Team der Tollwut als Kader der 2. Bundesliga teilnehmen. In der Auslosung der ersten Runde bekam es ein Freilos, sodass noch kein Gegner feststeht. In der vergangenen Saison schafften sie es bis in die dritte Runde, scheiterten damals aber am langjährigen Erstligisten Vfl Red Hocks Kaufering.

 

Erstes Heimspiel der Saison auf dem Großfeld  ist am 29. September um 14:00 Uhr in der MZH Kirch/Pohl-Göns gegen den BSV Roxel. Das Team der Tollwütigen freut sich schon jetzt und hofft auf jede Menge Zuschauer. Der Eintritt bei allen Heimspielen ist frei und für Speisen und Getränke wird nach altbewährter Art gesorgt. 

Das Team TSV Tollwut Ebersgöns Herren in der Spielsaison 2019/2020 (v. li.): 

Noah Kolodziej (Flügel), Paul Günther (Flügel), Luca Rau (Flügel), Anton Hautzel (Flügel), Leon Bink (Verteidigung), Marius Herrmann (Center), Alexander Knoop (Tor), Theresa Beppler-Alt (Verteidigung), Laura Zörb (Verteidigung), Klaus Keller (Tor), Björn Schmidt (Verteidigung), Kapitän Florian Beppler-Alt (Verteidigung), Daniel Schindler (Flügel), Lian Rau (Flügel), Spielertrainer Martin Meyer (Center) und Spielertrainer Felix Meyer (Verteidigung).

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