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Tollwut-Herren starten mit Heimspiel in Halbfinal-Serie

In den Playoffs der 2. Floorball-Bundesliga hat es der TSV Tollwut Ebersgöns ins Halbfinale geschafft. Dort wartet ein Ex-Bundesligist – in Spiel eins soll es der Heimvorteil richten. 

 

Am Samstag um 18 Uhr steigt in der August-Storch-Halle in Butzbach das erste Spiel der Best-of-three-Halbfinalserie zwischen Tollwut Ebersgöns und Blau-Weiß Schenefeld. Der Club aus der Metropolregion Hamburg ist ein Schwergewicht: Die Schenefelder wurden Meister in der Nord-West-Staffel und spielten zuletzt 2022/23 in der Bundesliga. Im Viertelfinale setzten sie sich souverän in zwei Partien gegen Erlensee durch, insgesamt mit einem Torverhältnis von 20:5. 

 

Wie es gegen die leicht favorisierten Norddeutschen klappen könnte, machte Ebersgöns im Viertelfinale vor. Im zweiten Spiel der Serie gegen Viertelfinal-Gegner Dessau legte die Tollwut ein sensationelles Comeback hin, als sie in der eigenen Halle einen 1:5-Rückstand aufholte und das Halbfinale klarmachte. Die rund 180 Fans waren also ganz offenbar ein Pluspunkt für den TSV, auf den sie auch gegen Schenefeld bauen wollen – auch wenn das Spiel nicht in der eigentlichen Heimhalle in Pohl-Göns, sondern in der August-Storch-Halle in Butzbach stattfindet. „Wir brauchen die Fans im Rücken. Wir zählen darauf“, sagt Spielertrainer Florian Beppler-Alt vor der Partie. 

 

Im Halbfinale hat Ebersgöns allerdings kein Heimrecht, sodass nur Spiel eins zuhause stattfindet.  Spiel zwei und ein mögliches, entscheidendes Spiel drei würde in Schenefeld stattfinden. 

 

Personell kann der TSV nahezu aus dem Vollen schöpfen, allerdings fällt in der ersten Reihe ein wichtiger Mann aus: Lian Rau. Der Center hatte im Viertelfinale einen Nasenbruch erlitten. Seine Position könnte Marius Herrmann übernehmen, der nach einer berufsbedingten Pause seit dem Viertelfinale wieder im Kader ist und bei seinem ersten Spiel direkt zwei Mal traf.